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einige Fakten

Über die Jahrzehnte wurde die Tauchtechnik in Buckow Jahr für Jahr aufgestockt. Gepflegt und verwaltet wurde sie von den Technikern, und sorgsam verwahrt. Die Schlüsselgewalt hatten nur die Techniker, unter denen Gunnar Haase stellvertretend genannt sei. Stets wurde die Taucherkammer, versehen mit einer Eisentür, petschiert. Unberechtigte hatten keinen Zutritt. Jeder dachte sich seinen Teil und nahm die ganze Sache so ernst und gelassen wie möglich.
1976 besaßen die Buckower Taucher:

 30x 7-Liter-Flaschen, 11x Regler, 1x Kompressor, 5x Tauchanzüge, 2x Rettungskragen, 4x Kompanden, 2x Tiefenmesser,
 1x Schlauchboot, 3x Tauchermesser, 1x Zelt, 1x Vollgesichtsmaske, 1x Ruderboot

1981 erhielten die Buckower einen Taucherponton und die langersehnte Ruderjolle. Fünf Jahre dauerte es, bis das Boot mit einem Motor (Forelle) komplettiert wurde. 1986 kam die Grundorganisation Buckow, die inzwischen mit dem Ehrennamen “Willy Sachse” geehrt wurde, langsam in den Bereich, wo die Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen nicht mehr durch steigende Mitgliederzahlen untersetzt wurden.
Der Höhepunkt der Mitgliederzahl wurde 1983 mit 64 eingetragenen Mitgliedern erreicht, eine Zahl, die 1998 mit 62 Mitgliedern fast wieder erreicht wurde.

Von allgemeinem Interesse ist sicher auch, wer in all den zurückliegenden Jahren den Vorsitz bei den Buckower Tauchern hatte. Etwa die Hälfte der Zeit leitete Helmut Günzel die Grundorganisation bzw. später den Tauchclub Buckow e.V. Als weitere Vorsitzende wären Burkhard Rüdiger, Dirk Schrank, Siegfried Schwanke, Hans-Jürgen Föllmer, Edward Ostrycharz und Uwe Drieschner z.B. zu nennen.

Höhepunkte für alle Mitglieder waren Tauchexkursionen zu anderen Gewässern. Binnenseen (z.B. der Stechlin, der Pinnower See bei Guben), Steinbrüche bei Wurzen und die Ostsee wurden besucht und betaucht. 1977 fuhr eine Gruppe Buckower Taucher zum Schwarzen Meer. Viele Aktivitäten der Taucher wurden noch gar nicht genannt. Ob Arbeiten unter Wasser, Bergen von Gegenständen oder bei Anforderung durch die Polizei sogar von Leichen, immer waren die Buckower zu jeder Zeit einsatzbereit.
Die Wasserwirtschaft wurde beim Verlegen der Tiefenwasserabnahmeleitung im Schermützelsee unterstützt, im Kleinen Müllroser See wurde im Auftrag des Müllroser Museums nach einem verlorengegangenen Zinnschatz getaucht. Für die Denkmalpflege wurden Untersuchungen im KIostersee bei Altfriedland durchgeführt. Auch der Schermützelsee birgt so manchen Schatz, ein wunderschöner Tonkrug ist im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Potsdam zu bewundern. Am 05. August 1970 wurden die Buckower Taucher durch das Museum aufgrund des außerordentlichen wissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Wertes der frühgeschichtIichen Unterwasserfunde im Schermützelsee und im Großen Däbersee in Waldsieversdorf mit 500 Mark ausgezeichnet.

Einem alten Brauch zu Folge steigen Buckower Taucher und ihre Gäste alljährlich zu Silvester das letzte Mal im Jahr in die Fluten des Scheri und verabschieden zünftig das alte Jahr. Drei Unentwegte stiegen sogar 1999 gegen 23.50 Uhr ein, um im Jahr 2000 wieder aufzutauchen. Für Zuschauer und Aktive ist der Plausch bei Glühwein und Bratwurst die letzte Gelegenheit, das Tauchsportjahr Revue passieren zu lassen und schon einmal die neuen Ziele über und unter Wasser abzustecken.

Genau 30 Jahre liegen zwischen diesen Fotos, 31.12.78 und 31.12.08!  

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Bei runden Geburtstagen der Städte Strausberg und Buckow waren die Taucher stets mit von der Partie, das Schnuppertauchen für kleine und große Gäste wird zu besonderen Höhepunkten gern angenommen. Na, und feiern können die Taucher allemal. Es gab Faschingsfeten, da reisten Mitglieder der Grundorganisationen aus Frankfurt/Oder, Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde an. Von der Büttenrede bis zur Tombola war alles bestens organisiert. Wer erinnert sich nicht gern daran, dass der “Einzelkämpfer" Rolf Swaton aus Frankfurt/Oder bei einem zünftigen Taucherfasching von Dr. Fummler (Pedro) auf einem gynäkologischen Stuhl von einem gewaltigen Kissen entbunden wurde?
Aber auch Jahresfeiern des Tauchclubs, Neptunfeste und Geburtstage von Mitgliedern wurden oft und gern gefeiert.

Kurzum, die wirklich aktiven Mitglieder verbrachten so manche Stunde im Tauchklub, über und unter Wasser. Es ist schon seltsam, wenn man sein Tauchernachweisbuch zur Hand nimmt und die Stunden unter Wasser zählt. Ganz schnell kommen Tage und Wochen zusammen, einige Taucher sind gar Monate unter Wasser gewesen. Dann fragt man sich, wo ist die Zeit nur geblieben?